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Aerosense erhält EXIST-Forschungstransfer-Förderung für Partikelmessung mittels Radartechnik

Seit dem 1. September 2020 arbeitet das Team rund um Projektleiter Leve Freiwald an der Produktentwicklung eines Radarsensors zur Quantifizierung von Kleinstpartikelströmen. Das mit etwa 750.000 € geförderte Vorhaben basiert auf den Forschungsarbeiten von Dr. Alexander Teplyuk und Dr. Alwin Reinhardt, die beide zu diesem Thema am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik unter der Betreuung von Prof. Reinhard Knöchel und Prof. Michael Höft promovierten.
Das vierköpfige Team, bestehend aus Radaringenieur Alexander Teplyuk, Elektroingenieur Phillip Durdaut, Projektleiter Leve Freiwald und Betriebswirt Robin Sielken werden innerhalb der eineinhalbjährigen Förderperiode den Sensor zunächst für die Überwachung von Feinstaubemissionen adaptieren. Grundlage hierfür ist eine Kooperation mit der europaweit marktführenden Prüfgesellschaft Dekra, mit welcher die Produktentwicklung für den Zielmarkt eng abgestimmt wird.
Das Sensorsystem arbeitet im D-Band (110 - 170 GHz) und nutzt den Umstand aus, dass die ausgesendeten elektromagnetischen Wellen aufgrund der geringen Wellenlänge material- und größenspezifisch reflektiert werden. Eine Echtzeitauswertung dieser Echosignale bietet das Potenzial auch andere Anwendungsfelder zu erschließen, in denen die Charakterisierung von Kleinstpartikelströmen einen relevanten Mehrwert bietet.
 

                                                             Exist-Team