Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik

Fremdkörperdetektion

Ortsaufgelöste Fremdkörperdetektion mit Mikrowellen

 

Es werden Arbeiten auf dem Gebiet der Fremdkörpererkennung durchgeführt. Dabei sollen Hochfrequenzuntersuchungen Rückschlüsse auf die Beschaffenheit von dielektrischen Materialien ermöglichen. Dadurch lassen sich Verunreinigungen, beispielsweise in homogenen Ausgangsmaterialien und Endprodukten der Nahrungsmittelindustrie, berührungslos und kontinuierlich in Echtzeit detektieren. Durch kurze abgestrahlte Pulse von wenigen hundert Pikosekunden Länge wird eine Probe beleuchtet und deren Interaktion mit den Pulsen untersucht. Die hier angewendeten Ultrabreitband-Verfahren können Nachteile monofrequenter Systeme wie beispielsweise Signalauslöschungen durch Interferenzen vermeiden. Eine geeignete Signalverarbeitung ermöglicht es, neben dem reinen Nachweis eines Fremdkörpers auch den Ort der Inhomogenität bis auf den Bruchteil ihrer Größe, d.h. auf wenige mm genau, zu bestimmen. Die Ortsauflösung ist dabei unabhängig vom dielektrischen Kontrast und der geometrischen Form des Probekörpers. Die eingesetzte Technik lässt sich nicht nur auf Rohstoffuntersuchungen anwenden, sondern entspricht vielen Anforderungen beispielsweise der zerstörungsfreien Materialprüfung oder des Nahbereichs-Untergrundradars.

 

 

 

 


 

Ansprechpartner
Dr.-Ing. Frank Daschner
Telefon: 0431 / 880-6169
Email: fd@tf.uni-kiel.de
 

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